Zapp, was macht ihr da? Propaganda gegen die privaten Sender? Prosieben gibt sogar an, wann etwas durch Produktplatzierungen finanziert ist und warum werden nur private Sender genannt und nicht mal die ARD-Nachtfilme mit hineingenommen?
Und außerdem habt ihr einige Rechtschreibfehler drin und einmal falsche Quellen gegeben (nicht tagesthemen, sondern heute).
Naja, wenigstens hat Zapp das Internetsuchtthema und die restlichen Studien mit rein genommen und gut überarbeitet. Also lieber die Studien selber analysieren, als die Medien als Quelle nehmen.
Auch das Ungarnthema ist sehr interessant, aber es fehlt, dass nicht nur Journalisten entlassen werden, sondern sie auch durch politische Drahtzieher ersetzt werden.
Sind denn irgendwelche Journalisten unter uns?
Dr. Eckart von Hirschhausen hatte mal in seinem Programm auf dem BR ein Experiment vorgestellt: Konservative und Linke wurden zu ihrer politischen Einstellung befragt. Danach wurden sie stufenweise alkoholisiert. Und nach jeder Stufe ging der Fragebogen wieder durch. Interessant war, dass sich die Linken immer mehr den Konservativen anpassten. Während sich die Einstellung der Konservativen nur noch extremisierte. Heißt: Die Linken müssen eine imense Vorstellungskraft haben, die durch den Alkohol langsam schwindet. Die Konservativen verändern sich gar nicht.
Ach du heilige Scheiße. Gut dass ich mir die Videos immer aufmerksam ansehe. Folgendes:
Der NDR hat einen Beitrag über Internetsucht gebracht. Dabei wurde ein 13-jähriger im Beisein seiner Mutter von einem Arzt physisch wie auch psychisch untersucht um auch am Verhalten oder im Gespräch ein Symptom für Internetsucht gesucht. Nichts wurde gefunden. Jedoch wurde am Ende des Beitrags ein Papierbogen gezeigt auf dem der Schriftzug “Innocence In Danger” geschrieben steht. Dies ist die Stiftung bei der Frau Stefanie von und zu Guttenberg Präsidentin ist und ist diejenige, die damals bei RTL II in der Sendung “Tatort Internet” als Interviewpartnerin auftrat.
Kommt euch das auch so komisch vor wie mir?
Hier ist der Beitrag zum nachschauen: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/internetsucht119.html
Diaspora - Ein Facebook-Killer
Ich war nie ein Freund von Facebook und habe mich mit meinen Daten auch immer schön zurück gehalten. Jedoch will ich das nicht mehr. Ich will nicht mehr dieses Versteckspiel mit einem Konzern, der mit dem Verkauf der privaten Daten Geld macht. Ich brauche etwas, wo man so sein kann wie man will, ohne gleich beim Vorstellungsgespräch mit der Datenkeule eins über dir Rübe zu bekommen. Die Daten sollten beim Nutzer bleiben oder höchstens bei den Nutzern, für die sie bestimmt sind.
Das haben sich vier Studenten auch gedacht und starteten neben ihrem Studium das Projekt Diaspora. Sie wollten ein dezentrales Netzwerk schaffen, dass mit privaten Daten umgehen kann und sich sogar ohne Werbung und Datenverkauf finanziert. Mit Spenden ziehen die vier Typen ihr Projekt auf. GetSatistfaction wird für das Feedback und Feature-Ideen benutzt und alles in allem wirkt es eigentlich schon sehr erwachsen und reif, was man da an die Hand bekommt, wenn man sich einen Diaspora-Account eingerichtet hat.
Ich habe mir vor gut einem halben Jahr einen Account zugelegt und es damals ein paar Mal benutzt, im Bezug auf die Twitter-Verknüpfung. Das war’s. Jetzt hat sich durch die derzeitige Anti-Facebook-Bewegung das Blatt gewendet und meine Freundesliste stieg rasant an auch wenn es meistens Leute waren, die ich nicht kannte, aber dafür schnell kennen lernte und seitdem gegenseitigen Kommentar- und Updateaustausch betreibe.
Faldrian brachte mich dann schließlich auf die Idee ein Video darüber zu machen und siehe da: Jegliche Diaspora Leute meiner Freundesliste und einige Blogs übernahmen das Video prompt als Musterbeschreibung für das neue soziale Netzwerk.
Wer also Lust auf das neue Netzwerk bekommen hat, der kann mich ja mal dort in seine Aspekte packen. Einfach mal bei geraspora.de registrieren, “Dennis” und mein jeweiliges Benutzerbild suchen und schon geht’s los. Ich würde mich freuen.
Source: geraspora.de
Auch wenn #Diaspora nicht dafür gemacht ist, aber warum sollte man Diaspora nicht auch bald als Ersatz für jegliche Blog-Seiten nutzen:
- Unbegrenzte Posts
- Formatierung mit Hervorhebungen
- und vielleicht auch bald die Möglichkeit Styles einzurichten
Was haltet ihr davon? Würdet ihr Diaspora als Ersatz für den RSS-Reader nutzen? Welche Vorraussetzungen muss Diaspora erfüllen, damit das funktionieren kann?
Einen gesetzlichen Mindestlohn lehne ich ab, weil die Politik ihn festlegen würde und die ist am weitesten entfernt vom Arbeitsmarkt und den Unternehmen, der Lebenswirklichkeit der Tarifparteien.
temporäre Audacity-Dateien auslagern - Audacity verbessern
Audacity ist mein standardisierte Schnittprogramm unter Linux. Es ist Open-Source und hat alle Funktionen die man zum Schneiden braucht. Ich hatte aber beim Schneiden der letzten Sendung ein ernsthaftes Problem:
Mein Dateisystem hat durch einen Fehler von mit bei der Installation nur 7GB. Somit läuft das Dateisystem schnell voll und ist froh, wenn einige Sachen ausgelagert werden. z.B. auf die Home-Partition. Das ist mit Audacity sehr einfach möglich.
Geht einfach auf “Bearbeiten” -> “Einstellungen” -> “Verzeichnisse” -> “Verzeichnis für temporäre Dateien” und stellt dort euren Ordner ein. Die temporären Dateien werden nach dem Beenden von Audacity wieder gelöscht und sind nur eine Bearbeitungskopie.
Ich hoffe, ich konnte euch helfen.
Q:Was hältst du von Cannonicals Verbesserungen in Sachen Unity?
Hm, ich hatte nur sehr kleine Änderungen, mal abgesehen von Unity2D, mitbekommen. Deswegen würde ich dich bitten einen Blogeintrag/Artikel zu verlinken, wenn es wirklich herausragende Änderungen gab, die ich verpasst habe.
Jump-/Quick-Listen in Ubuntu’s Unity per Script
Ich hatte mich bei Gerrit von The-Radio.CC mit Unity auseinander gesetzt und bemerkt, wie schön man doch dort diese kleinen Listen im Dock für die Applikationen erstellen kann. Mir war letztes Wochenende auch etwas langweilig, also habe ich für die, die keine Lust haben sich durch die Tutorials zu suchen und rumzukopieren, was das Zeug hält ein kleines Script geschrieben.
read -p “Wähle deinen Programmnamen aus (Keine Sonderzeichen): ” PROGRAMNAME
LSPROGRAMNAME=`echo “$PROGRAMNAME” | tr A-Z a-z | sed ‘s/ //g’`
SPROGRAMNAME=”.local/share/applications/$LSPROGRAMNAME.desktop”
touch $SPROGRAMNAME
echo -e “[Desktop Entry]” » $SPROGRAMNAME
echo -e “Version=1.0” » $SPROGRAMNAME
echo -e “Name=$PROGRAMNAME” » $SPROGRAMNAME
echo -e “Name[de]=$PROGRAMNAME” » $SPROGRAMNAME
read -p “Beschreibe deine Jumplist in einem Satz: ” DESC
echo -e “Comment=$DESC” » $SPROGRAMNAME
echo -e “Comment[de]=$DESC” » $SPROGRAMNAME
echo -e “Icon=$PROGRAMNAME” » $SPROGRAMNAME
while true
do
read -p “Hast du bereits ein Icon mit dem Namen ‘$LSPROGRAMNAME.png’ in den Ordner .icons kopiert? [j/n]” ICON
case $ICON in
[jJ]* ) break;;
[nN]* ) mkdir ~/.icons && nautilus ~/.icons
break;;
* ) echo “Bitte ‘J’ oder ‘N’ eintragen “;
esac
done
echo -e “Categories=Network;WebBrowser;” » $SPROGRAMNAME
echo -e “X-Ayatana-Desktop-Shortcuts=” » $SPROGRAMNAME
while true
do
read -p “Möchtest du einen (weiteren) Unterpunkt erstellen? [j/n]? ” SUB
case $SUB in
[jJ]* ) while true
do
echo -e “” » $SPROGRAMNAME
read -p “Gib einen Titel für den Unterpunkt an: ” SUBTITLE
sed -i “s/X-Ayatana-Desktop-Shortcuts=*/&$SUBTITLE;/g” $SPROGRAMNAME
SSUBTITLE=`echo “$SUBTITLE” | sed ‘s/ //g’`
echo -e “[$SSUBTITLE Shortcut Group]” » $SPROGRAMNAME
echo -e “Name=$SUBTITLE” » $SPROGRAMNAME
echo -e “Name[de]=$SUBTITLE” » $SPROGRAMNAME
echo -e “TargetEnvironment=Unity” » $SPROGRAMNAME
read -p “Soll der Unterpunkt eine W)ebsite oder ein P)rogramm öffnen? ” WEBPROG
case $WEBPROG in
[wW]* ) read -p “Gib die URL der Website an (ohne http://): ” WEB
echo -e “Exec=xdg-open ‘http://$WEB’” » $SPROGRAMNAME
break;;
[pP]* ) read -p “Gib den !exakten! Namen des Programms an (kleingeschrieben): ” PROG
echo -e “Exec=$PROG” » $SPROGRAMNAME
break;;
* ) echo “Bitte ‘W’ oder ‘P’ eintragen”;
esac
done
;
[nN]* )
break;;
* ) echo “Bitte ‘J’ oder ‘N’ eintragen “;
esac
done
echo “Ziehe nun die Datei $SPROGRAMNAME in deinen ‘Launcher/Dock’”
sleep 2
nautilus ~/.local/share/applications
Einfach eine leere Textdatei anlegen und diese “jumplist.sh” nennen. Dann einen Rechtsklick auf die Datei -> “Eigenschaften” und auf “Als Programm ausführen” aktivieren. Jetzt öffnet ihr euch den Terminal und zieht die Datei aus dem Ordner in das Terminalfenster. Enter drücken und schon sollte die erste Frage im Terminal stehen. Einfach die Fragen beantworten und eure Eingaben machen und schon könnt ihr die fertige datei in eueren Launcher packen.
Wenn ihr Fehler findet, meldet euch. Das hatte ich letzten Sonntag mal so runter geschrieben und es ist sicherlich nicht alles perfekt.
Viel Spaß damit.
Creative Commons Film: The Yes Men Fix The World
Trailer: http://theyesmenfixtheworld.com/trailer_hd.htm
Die beiden Amerikaner Mike und Andy haben sich vor einigen Jahren als Politiker oder Unternehmensvertreter ausgegeben und die Kamera dabei laufen lassen. Raus gekommen ist ein sehr netter Film darüber, wie man den einen eine kurze Zeit der Freude schenkt und alle anderen in die Irre führt.
Die beiden begannen mit der amerikanischen Kommerz- und Handelskammer die sich eindeutig gegen die Pläne der Regierung, nämlich etwas zum Umweltschutz beizutragen, stellte. Andy spielte dabei einen Pressesprecher, der meinte, dass man sich nach Wochen umentschieden hätte um jetzt einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Leider wurde die gefälschte Pressekonferenz von einem realen Vertreter der Handelskammer gestört. Aber die Nachricht geisterte noch eine ganze Weile in den News. Sie bekamen den Spitznamen “YES MEN” und fanden sich damit ab.
Nach dieser Geschichte ging es erst richtig los. Die beiden fingen an ganze Webseiten zu kopieren und wenige Tage später riefen die ersten Journalisten an. So schleusten sich Andy und Mike in Fernseh- und Radiosender oder auf Presseveranstaltungen. Immer mit einer Aufgabe: Das blaue vom Himmel herunter zu lügen um die Welt für eine kurze Zet zu einer schöneren zu machen.
Ich fand den Film recht interessant und es verblüffte mich an manchen Stellen, wie schnell man zu einem Fernsehinterview kommen konnte und sich als Unternehmensvertreter postieren kann.
Der Film klärt mit netten und künstlerisch gestalteten Breaks den Zuschauer über eine Welt auf, die nicht immer schlecht sein muss, wenn Machtinhaber von Firmen und Staat nur das Richtige tun würden.
Sehr erfrischende Ideen und verblüffte Reaktionen auf heftige Lügen erwarten euch bei diesem Film.
Source: theyesmen.org